Cannobio
Wenn Sie von Cannero Riviera nach Norden fahren, erreichen Sie Cannobio, die letzte italienische Stadt vor der Schweizer Grenze. Cannobio ist für seinen Sonntagsmarkt und sein malerisches Altstadtviertel bekannt und verbindet lebhaftes Leben am See mit Jahrhunderten Geschichte. Im Herzen der Stadt steht die Wallfahrtskirche der Pietà, die mit dem berühmten Fest der Lichter verbunden ist, das jeden Januar stattfindet, wenn Tausende von Kerzen während einer feierlichen Prozession durch die Altstadt Straßen, Balkone und Boote erhellen.
Val Cannobina
In Cannobio beginnt die Val Cannobina, ein wildes und zutiefst stimmungsvolles Tal, das den Lago Maggiore historisch mit der Val Vigezzo verband. Das vom Cannobino-Bach durchquerte Tal offenbart steile Berge, Steindörfer und dramatische Naturlandschaften. Eine seiner bemerkenswertesten Stätten ist der Orrido di Sant’Anna, wo alte und moderne Brücken tiefe, vom reißenden Wasser geformte Schluchten neben der kleinen, der heiligen Anna gewidmeten Kirche überspannen.
Weiter im Tal bewahren Dörfer wie Cavaglio, Falmenta, Crealla und Gurro Spuren von Bergtraditionen und lokalen Legenden. Gurro selbst ist berühmt für die Geschichte schottischer Soldaten, die sich dort nach der Schlacht von Pavia im Jahr 1525 niedergelassen haben sollen, eine Legende, die noch heute tief in der Identität des Dorfes verwurzelt ist.